Eine aufgeräumte, klare Site. Der einzige offensichtliche "SchnickSchnack" ist ein Jalousie-Effekt im Header, der ruhig und gelassen ausdrückt, was EAS Envimet macht: Geräte zum Messen, Scannen, Daten erfassen und auswerten, in den Bereichen Sicherheitstechnik, Umwelt und Meteorologie.
EAS Envimet
Die Menüführung ist klassisch und übersichtlich, für jeden sofort verständlich. Technisch „tricky“ ist die Aufteilung in 4 Kapitel: Sicherheit, Umwelt, Meteorologie – und: Sonstiges.
Im Flash-Header werden je nach Kapitel verschiedene Bilder verwendet, auch die Farben im Menü ändern sich. (Ich will mir keine schlafenden Hunde aufwecken: alles könnte sich je nach Kapitel ändern). Ich hätte auch mit verschiedenen Templates arbeiten können, aber – mal ehrlich: das ist unwaidmännisch. Und dem Kunden nicht zumutbar.
Relaunch
Bevor ich den Relaunch einer Site plane, spidere ich normalerweise die alte Site durch – vor allem um den tatsächlichen Umfang zu erfassen. Es kommt schon mal vor, dass eine Site, die auf den ersten Blick überschaubar wirkt, plötzlich ungeahnte Tiefen offenbart.
Dies blieb mir bei envimet.com verwehrt: Das bis dahin verwendete CMS erzeugte "unspiderbare" Links. Damit war mir auch klar, warum Google nur eine einzige Seite (die Startseite) listete.
Und: damit war auch die Frage beantwortet, wie ich die alte Site in das neue CMS übertrage. Wenn ich nicht spidern kann, kann ich auch nicht exportieren/importieren, zumindest nicht mit vernünftigem Aufwand. Also: Handarbeit. Die Bilder hätte ich zwar vom Webspace holen können, allerdings: Dadurch habe ich noch keine Zuordnung – und wer weiß, was da alles rumliegt. Ein Relaunch bedeutet auch: Durchputzen. Also auch hier: Rechtsklick, Speichern unter, sinnvoller Name. Eine meditative Beschäftigung.

Normalerweise rate ich von Flash-Headern ab. Hier allerdings ist er dezent und erzeugt gemeinsam mit den "geheimnisvollen" Bildern eine anregende Spannung.
Endlich: WebsiteBaker
Große Einschulung war nicht nötig. Die Leute bei EAS Envimet verstanden das System sofort. Ein paar Anrufe zu speziellen Fragen – Learning by doing. Seite um Seite wurde aktualisiert, ergänzt, Bilder gesucht und zugeordnet. Ein vernünftiges Schema erleichtert die Arbeit enorm und vermeidet Missverständnisse.
Caching
Auch hier habe ich Caching für ganze Seiten verwendet. Das funktioniert ganz ordentlich, solange es keine interaktiven Elemente gibt, etwa Kommentarfunktionen. Das Kontaktformular macht etwas Ärger, das lässt sich aber in den Griff bekommen.
Dafür hat man den Vorteil, dass für die Öffentlichkeit – und damit auch Google – schnelle, statische Seiten sichtbar sind, ohne die Vorteile des CMS zu verlieren. Mehr noch: Durch die Trennung von CMS und öffentlichen Seiten entsteht ein Sicherheitsnetz, das Anwenderfehler nicht sofort nach vorne sichtbar macht – und Hackern das Handwerk erschwert.
Neuere Sites:
Hotel mit Slideshow
Zugspitze Hotel - Gasthof in Tirol
Wiener Foto-Marathon
Für die Wirtschaftskammer Wien
Optik Orso - Linz
Brillen - Kontaktlinsen - Hörgeräte
Ältere Sites:
Multiplast.at
XML Export zu Indesign
Angela Berann
Schlagzeugerin und Künstlerin in Wien


